Ein Klassiker, endlich war es so weit!

Nun hieß es für mich. Auf nach Italien, Radurlaub am Comer See und als krönenden Abschluss die Radfernfahrt: 44. Grandfondo Milano-Sanremo über 296km.

Am Dienstag früh am Comer See angekommen, war ich von der tollen Gegend schon in den Bann gezogen (See auf 200m weiße Berge bis knapp 3000m). Schnell waren die Radsachen angezogen und ich genoss die 1. Hunderter-Runde entlang des Sees und Hinterland der Ligurischen Alpen. An den darauffolgenden Tagen ging es dann im Touristentempo über die Berge in die Schweiz an den Luganer See und noch kleinen Pass (Splügenpass 2100). Traumhaft.

Nove Colli 2014Lange geplant und auch gut fit machten Heiko und ich uns auf den Weg übern Brenner nach Italien. Nach reichlich 1100km und ca 10 Std. kamen wir ca. 20 Uhr wohlbehalten im warmen Cesentatico an. Wir bezogen unser Zimmer und ließen den Tag nach dem Abendbrot ausklingen.

Der nächste Morgen brachte feinstes Radelwetter. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf die Räder und schlossen uns einer kleinen Gruppe (ca 8 Mann) aus unserem Hotel an.

Eine feine Tour in die Berge sollte es werden, so ca. 160 km. Locker rollerten wir mit. Zur Mittagszeit, ca. zur Halbzeit der Strecke gabs in Balze 'nen leckeren Cappuccino. 1,20€ pro Tasse und lecker! Bis hierher ging es immer schön bergauf. So musste es ja dann auch wieder bergab gehen. Aber nicht ohne das Heiko einen Platten einheimste. Schnell repariert und weiter.

Hier mal ein längerer Bericht von meinen Erfahrungen bei der Tour der Touren.

"Stoneman", schon allein dieses Wort erzeugt in jedem Radfahrer die Gedanken an geniale Singletrails, steile und anspruchsvolle Abfahrten, nicht enden wollende Anstiege und natürlich schmerzende Beine.

Rossauer Wald 2014Ein herzliches Glück Auf Sportler,

hier nach einem spannenden und erlebnisreichen Wochenende meine Eindrücke. Die Finger sind zur Zeit noch das einzige, was sich noch halbwegs bewegen läßt.

Am Samstag hieß es auf in den Rossauer Wald zum 100km Mannschaftszeitfahren !

Wir, also Thomas Jänsch, André B, Roni und ich als eingespieltes Team, Matthias K. Uwe V. als unsere Betreuer und Zeitnehmer. Die Schmerzen von vor 2 Jahren noch im Hinterkopf ging es dann 11 Uhr mit Roni Bus gen Rossau. Thomas und ich machten uns schon Gedanken, wer von uns beiden als erstes rausfällt, André hatte mir in letzter Zeit auch sehr oft gezeigt, wie man Rad fährt - und es ist ein komisches Gefühl. Aber diesmal durften Sie uns ja nicht abhängen. Ich fühle mich nach ca 300km auf meinem blauen Blitz auch langsam wohl und habe mich an die Geschwindigkeit, die man fahren kann, gewöhnt.

In der Tainingsplanung stand an diesem Sonntag, als dritter Tag, eine lockere 100-km-Einheit per Rad auf dem Plan. Das Fahrtspiel am Tag zuvor, mit niedriger Trittfrequenz in dicken Gängen über 85 km, versuchte ich beim 40sten Geburtstag vom Laschinski wegzuessen. Per SMS bekam ich dann den Vorschlag - BergPreis Waldenburg - von Vince. Klang interessant und ich behielt das im Auge.

Am Sonntag morgen machte ich mich aus reiner Neugier gemütlich und mit wenig Motivation auf den Weg nach Waldenburg. Unterwegs machten die Beine einen echt schlappen Eindruck, kraftlos und leicht frierend kurbelte ich dem BergPreis entgegen.

Mein Saisonauftakt beginnt dieses Jahr in Klingenthal zum nunmehr 14. Aschbergradrennen. Obwohl es mit 4,8 km ein recht kurzes Rennen ist, sollte man dieses Strecke nicht unterschätzen. Denn immerhin muss man dabei gute 360 hm bewältigen.

10:15 Uhr ging es unten in Klingenthal los. Dieses Jahr machten mindestens doppelt soviele Teilnehmer mit, als letztes Jahr, was zur Folge hatte, dass die Erwartung unter die ersten 10 zu kommen erstmal über Bord geworfen wurde. Nach dem Startschuss konnte ich mich noch gut an der Spitzengruppe halten. Aber nach den ersten 500 Meter spürte ich, dass ich das enorme Tempo nicht mithalten konnte. So schlug ich meine eigene Geschwindigkeit ein um nicht das Herz zu überlasten. Wobei man sagen muss dass ein Puls von 190 schon eine Belastung darstellt. Das spürte ich auch daran dass mein Lunge sich anfühlte als würde sie platzen. Aber ihr kennt das ja sicherlich, bei einem Rennen stellt man oft seine eigene Gesundheit in den Hintergrund. Jedenfalls überholten mich auf den folgenden Kilometern noch einige Mitstreiter die anscheinend noch Kraft genug hatten ein gleines Schwätzchen mit den Zuschauern zu halten. Auf den letzten Kilometer konnte ich meine Energien noch etwas bündeln und mich vor weiteren Überholmanövern retten. Am Ende konnte ich den 11. Platz erreichen, der unter den Umständen wirklich sehr gut ist, so meine ich. Zwar konnte ich für ein 1-2 Stunden nicht so richtig Luft holen, da ich es vermutlich wieder maßlos übertrieben habe, aber so bin ich nun mal.

Ob ich mir das nächstes Jahr wieder antue weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich erst dann, wenn ich wieder vergessen habe, wie anstrengend dieses Rennen ist.

Spreewaldmarathon 2014 - Es geht um die goldene Gurke ;-)3:45 Uhr - der Wecker krawallt!

Auf nach Lübben - die ersten 200km per Pedes rufen. 4 Teamer (Heiko, Gerald, Laschinski und ich) ins Auto die Räder Huckepack und auf die Bahn. A72 - A4 - A13 - 208km schon biste da.

Das Wetter sollte klasse werden, zumindest bis in die frühen Nachmittagsstunden. Das hieß: Beeilen um trocken zum Wagen, welcher die vier Räder schultert, zurück zu kommen. Das paßte gut zu unserem Wunsch, den 200-km-Ritt flotti ohne Zusatz-Kilometer (so geschehen 2013, da waren es 222km) zu bewältigen.

Jedermannrennen Sachsenring 2014Dem kurzen Winter geschuldet, scharrt der Großteil der Radsportbegeisterten, mit einer sehr beeindruckenden Form, schon lange mit den Hufen. So auch wir Verrückten aus Hartenstein.

Den Anfang sollte das Einzelzeitfahren auf dem Sachsenring im Rahmen des Rad- und Lauftages sein. 10,65km in Form von drei Runden. Wie immer - sehr welliger Charakter. Darum entschied ich mich dieses Jahr mal wieder für den leichteren Renner mit neuem Laufradsatz als Test und gegen das Zeitfahrrad. Ronald und ich rollerten früh zeitig mit unseren Rädeln gen Hohenstein auf den Sachsenring. Gefühlt waren meine Beinchen nicht die Besten, aber das hat ja manchmal nix zu sagen. Der Vortag war mit einem Besuch im Filmstudio Babelsberg und der anschliessenden Heimfahrt eher relaxt als stressig.

Nun geht es endlich wieder los und ich freute mich riesig wieder einmal nach Gilserberg in den Kellerwald fahren zu können. Ich weiß nicht woran es genau liegt, warum es mir da so gefällt, sind es die netten Leute, die schöne Strecke mit Trails die für mich auch net zu schwer sind, der Frühling der dort schon immer ein paar Wochen zeitiger ist oder die Überraschungen  im Starterbeutel oder das leckere Kuchenbuffet welches von den Frauen selber gebacken wird.

Zuerst wollten wir aber noch den Kyffhäuser Berglauf mitnehmen, liegt ja auf der Stecke zum Hessenland. Also ging es dann 9.00 Uhr in Hatzenstein los. Mit von der Partie Matthias der die 40km fahren wollte und Fahrrad Grilles Neuzugang Ronald der wie ich auch die 64km fahren wollte.

Unser Laschi hat letzte Woche wieder ein feines Video von der Kreismeiterschaft im Skilanglauf auf dem Fichtelberg gemacht. Hier könnt ihr euch nun die sportlichen Eindrücke ansehen:

 

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