25. Lichtensteiner Silvesterpreis

Tratitionell am letzten Tag im Jahr findet in Lichtenstein der sogenannte Sylvesterpreis statt. So auch wieder 2015. Vergangene Jahre war die Einteilung der Startklassen etwas undurchsichtig, so dass ich letztes Jahr auf einmal direkt bei den Lizenzfahren startete.

Dieses Mal war alles besser, denn es gab nur eine Jedermannklasse für Hobbyfahrer und die war gleich das erste Rennen am Tag. Es hieß also pünktlich vor Ort zu sein und den Streckenzustand zu besichtigen. Es war für Crosser und für Silvester ungewöhnlich trockenes Wetter ohne Schnee und Matsch. Sehr griffiger Boden und mit 2°C auch nicht zu kalt.

Pünktlich kurz vor 9:30 Uhr nach einigen Runden Warmfahren rollte ich an die Startlinie und stand auch gleich in der ersten Reihe. Perfekt - eigentlich gleich neben meinen ehemaligen Teamkollegen Daniel Kletzin, mit dem ich schon mal die Konkurenz inspizierte. Und wie jedes Jahr ist das Jedermannrennen besetzt mit den meisten Startern. Das Rennen sollte über 40min ausgetragen werden.

Der Startschuß erfolgte und ehe ich in die Pedale kam, hatten einige Mitstreiter schon einen kleinen Vorsprung vor der ersten Engstelle, wo sich das Feld ersteinmal sortierte. Patrick Oettel hatte an der besagten Stelle einen Kettenklemmer und fiel zurück. Es dauerte aber nicht lang und er kam wieder von hinten und arbeitete sich durchs Fahrerfeld.

Meine Beine waren eigentlich ganz gut doch versuchte ich die ersten Runden mir die Kraft noch ein wenig einzuteilen. Marek Berger, der mich auf der ersten Runde gleich überholt hatte und die ganze Zeit 2-3 Radlängen voraus fuhr, hatte plötzlich in der Tragepassage ein kleines Problem und ich konnte mich an ihm wieder vorbeischieben.

Die letzte Runde wurde durch ein Glockensignal jedem Fahrer angezeigt und somit kann die aufgesparte Kraft noch restlos verballert werden. Ich trat also nochmal alles, was ging und kam auf einen für mich respektablen 11. Platz von 49 Startern. Auch dass ich auf dem kurzen Kurs nicht überrundet wurde, lässt auf eine gute Tagesform schließen. Ich schaute mir dann noch die verbleibenden Rennen an von Jugend, Masters und Elite um dann den Heimweg anzutreten und um den Jahreswechsel genüßlich einzuläuten.

Sport frei! Auf ein Neues 2016.

Danke auch an Gerald der mich standesgemäß anfeuerte und für das Bildmaterial verantvortlich war.


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